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Ganz Ascheberg tanzt – funkenmäßig!

Mit einer Vision und jeder Menge Ideen starteten im März 2006 zwei junge Menschen (die Betonung liegt auf “jung” - Anmerkung der Redaktion) mit der Umsetzung ihres Traumes. Losgelöst von festgefahrenen Regeln und Sitten und ausgestattet mit Willenskraft und positiver Energie sollte etwas Neues entstehen… eine neue Art von Faschingsverein. Ein Verein ohne vorgegebene Gesetzmäßigkeiten und mit kurzen und extrem schnellen Entscheidungswegen. Ein Verein, über den man spricht und der schon bald und überall gerngesehener Gast ist. Ein Verein, der innovativ ist, Ideen auch umsetzt und vor allem eins: der die Menschen dazu bewegt, zu tanzen und der dazu einlädt, glücklich und ausgelassen zu sein!  Aus einer spontanen Reaktion heraus entstanden die Mainfunken.  

Doch was war ein Verein ohne Mitglieder? Es sollte ja vordergründig getanzt werden und deshalb starteten wir unseren ersten Versuch mit einem Schnuppertraining. Aber damit hätte niemand gerechnet - am 20.03.2006 erschienen ca. 50 Menschen, die sich für unsere Sache interessierten. Und nach einer kurzen Infoveranstaltung und einer kleinen Trainingseinheit hatten wir die erste Hürde genommen. So starteten wir am 27.03.2006 mit unserem Regeltraining und anfänglich 44 aktiven Tänzern. 

Chronik 1

Wir wollten präsent sein in und um Aschaffenburg herum und außerdem mussten wir der Welt doch mitteilen, dass es uns gab. Am 15.03.2006 schalteten die Mainfunken ihre Homepage im world wide web scharf und von nun an konnte jeder unser Treiben beobachten. Wöchentliche Berichte und Neuigkeiten ließen schon früh vermuten, dass wir uns auf dem richtigen Weg befanden.  Der Entschluss, dem BDK (Bund deutscher Karneval) und dem FVF (Fastnachtverband Franken) beizutreten wurde im Mai 2006 gefasst. Mit dem Antrag auf Tanzturnierausweise für all unsere Tänzer schufen wir die Grundlage für unser Schaffen.  

Bald wurde klar - nur Tanzen ist noch zu wenig. Ein Ritual musste her - eines das zusammenschweißt. Und so feierten wir im Juli 2006 unsere erste Funkentaufe mit integriertem Zeltlager auf dem Gelände des Mandolinenheims in Haibach.

Mit Auftritten wie z.B. beim Suppenschulball, der TV-Sitzung “Franken Helau”, beim FCU in Unterafferbach, in Grosswallstadt, Obernau und über die Grenzen von Bayern hinaus - in Leverkusen - ernteten wir jede Menge Applaus und neue Engagements, so dass der Fasching für uns ausgebucht war.

Mit unserem ersten “offiziellen” Ordensfest setzten wir ein Zeichen: Wir sind anders als alle anderen und haben viiiiiieel Spaß dabei! 

Auch bei Turnieren gingen die Mainfunken erstmalig an den Start und auch wenn wir wussten, dass es nicht leicht für uns sein würde, ließen wir uns den Spaß an der Sache nicht verderben. Nachhause fuhren wir mit Wertungspunkten, die wir uns in unseren tiefsten Träumen nicht hätten einfallen lassen und jede Menge neuer Ideen und Visionen…..

Krönender Abschluss der Kampagne war der Faschingszug durch die Straßen unserer Heimatstadt. In unseren rot-weißen Lappenkostümen und unserem Schlachtgesang begeisterten wir das Ascheberscher Publikum: 

Wir sind rot , wir sind weiß, wir sind Funken ohne Scheiß.

Wir sind aus besonderem Holz, ja und darauf sind wir stolz! 

Im Jahr 2007 starteten wir erstmalig den Versuch, einen Workshop für Trainer und Tänzer zu platzieren. Mit Euphorie und tollen Gastdozenten ließen wir dann am 15. und 16.09.2007 die Halle des TUS Leider beben. Für die Organisation und das Ambiente bekamen wir viel Lob und so entschlossen wir uns, den Mainfunken Workshop auch im Jahr 2008 zu wiederholen. Und unser Gefühl gab uns wieder einmal Recht: die Zahl der Anmeldungen hatte sich verdoppelt und gab uns den Auftrieb, dieses Event auch in den kommenden Jahren wieder zu veranstalten.

Auch beim Franken-Cup, dem Drachenbootrennen auf dem Main, war das Boot der Mainfunken mit am Start.

Chronik 3

 Mit einem unglaublichen 5. Platz und dem schönsten Zelt am Platz verbrachte die rot-weiße Mannschaft einen sonnigen und sehr heiteren Tag am Fuße des Schlosses.

Im Jahr 2008 gab es dann für uns die bislang größten Veränderungen. Wir hatten gesehen und uns selbst bewiesen, dass wir eine ganz starke Gemeinschaft sind. Was sollte also einer Vereinsgründung im Wege stehen? Nichts! So sahen wir das auch und deshalb fanden sich am 28.02.2008, 9 Personen im Kegelzentrum Strietwald zusammen um die Mainfunken Aschaffenburg e.V. mit Brief und Siegel zu gründen. 

Chronik 2

Um auch der ständig wachsenden Mitgliederzahl und dem enormen Trainingspensum der einzelnen Gruppen gerecht zu werden, entschlossen wir uns ebenfalls für die Anmietung eigener Räume. Platz für alle Träume, Raum für alle Ideen, Treffpunkt für wartende Mamas und Papas, Fläche für all unsere Tänzer und ein Zuhause für die Mainfunken. Wir arbeiten hart daran, das Mainfunken-Heim so herauszuputzen, dass wir uns alle pudelwohl darin fühlen können und konnten im Oktober 2008 dort einziehen.  In unserem ersten eigenen Funkenheim in der Mühlstrasse in Damm haben wir 2 Jahre lang geschuftet, trainiert, genäht und gefeiert. Die ständig steigende Mitgliederzahl und die Größe  unserer Tanzgruppen gaben den Impuls noch einmal die Spachteln in die Hand zu nehmen.  Im Juli 2011 begannen also die Um- und Ausbauarbeiten in unserem neuen Vereinsheim in der Mainaschaffer Strasse. Wände wurden eingezogen, Fenster restauriert, gestrichen, verputzt, gefliest und lackiert.....und am 1.Oktober 2011 war es vollbracht: ein größeres Vereinsheim, mit noch mehr Platz zum Tanzen, noch mehr Gemütlichkeit und Beisammensein, noch mehr Raum für neue Ideen und jede Menge Potenzial für all unsere Aktivitäten.  

Der Verein wuchs weiter, ging auch durch Höhen und Tiefen. Die Erfolge haben uns stolz und die Niederlagen noch stärker gemacht. Ein weiteres Mal zogen wir in neue Räumlichkeiten um. Unser Vereinsheim in der Augasse 16 im Stadtteil Leider ist bis heute die Schaltzentrale unseres Schaffens. Mit inzwischen ca. 130 Mitgliedern werden immer wieder neue Ideen entwickelt und umgesetzt.

Und so beschließen wir vorerst diese Geschichte. Wir bleiben am Ball und hoffen mit unserem Spaß und unserer positiven Energie immer mehr Menschen begeistern zu können. Wir haben viel vor, und planen schon wieder die tollsten Dinge,....aber das steht in einem anderen Buch und wird ein anderes Mal erzählt........

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