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Satzung der Mainfunken Aschaffenburg e.V.

 

  • § 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen Mainfunken Aschaffenburg e.V.

(2) Er hat den Sitz in Aschaffenburg

(3) Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Aschaffenburg eingetragen.

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • § 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen

Fassung.

Es handelt sich um einen Karnevalsverein. Die Vereinsfarben sind rot und weiß.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt in erster Linie nichteigenwirtschaftliche, sondern

ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden, die Mitglieder

erhalten keine Zuwendungen aus diesen Mitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die

dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden.

Der Zweck des Vereins ist die ganzjährige Pflege und Förderung des heimatlichen

Brauchtums und des Karnevals, historischer Erinnerungen und die Erhaltung der

heimatlichen Mundart, die Pflege des karnevalistischen Tanzsportes vor allem im Kinderund

Jugendbereich.

Dazu kommt während der Fastnachtszeit die Gestaltung der Fastnacht in Aschaffenburg und

darüber hinaus im gesamten Verbandsgebiet des "Bund Deutscher Karneval" sowohl

in Sälen als auch auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Auch hierbei haben die Pflege des

heimischen Brauchtums und historischer Überlieferungen Vorrang.

(3) Die Tanzsportgruppe ist eine Unterabteilung des Vereins und ist dem Bayerischen

Landes-Sport-Verein e.V. angegliedert.

 

  • § 3 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus

Mitteln des Vereins erhalten.

(3) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des

Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder

durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • § 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden,

die seine Ziele unterstützt.

(2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(4) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum 31.03. möglich. Er erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung der Frist zum 31.12. des Vorjahres des Ausscheidungszeitpunktes.

(5) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder

trotz Mahnung mit dem Beitrag für 3 Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den

Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw.

Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Ausschliessungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach

Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste

Mitgliederversammlung entscheidet.

(6) Fördermitglieder können auf Antrag aufgenommen werden. Darüber entscheidet der

Vorstand. Fördermitglieder unterstützen den Verein mit Mitgliedsbeiträgen gemäß der

gültigen Beitragsordnung, sie haben weder Rechte noch Pflichten und nehmen nicht am

aktiven Vereinsleben teil. Sie haben lediglich bei der Wahl der Vorstandschaft ein

Stimmrecht.

 

  • § 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der

Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache

Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten

Vereinsmitglieder erforderlich. Die Höhe der Beiträge ist in der jeweils gültigen Fassung der

Beitragsordnung geregelt.

 

  • § 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. a) die Vorstandschaft:
  2. 1. Erster Vorstand
  3. 2. Zweiter Vorstand
  4. 3. Schatzmeister
  1. b) der Gesamtvorstand
  1. c) die Mitgliederversammlung


  • § 7 Der Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus 3 Mitgliedern

Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich (im Sinne des §26 BGB). Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Nur im Gründungsjahr wird der Vorstand zunächst für 1 Jahr gewählt.

Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Der Vorsitzende wird von der

Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden

Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, erfolgt Neuwahl in der nächst folgenden Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung.

(3) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat

insbesondere folgende Aufgaben: Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der

Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen.

Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme

teilzunehmen.

(4) Der Schatzmeister leitet die gesamten Geld- und Kassenangelegenheiten des Vereins, in Abstimmung mit dem Vorstand. Ihn unterstützen dabei die Kassierer. Der Schatzmeister und die Kassierer haben insbesondere für die Einziehung der Mitgliederbeiträge zu sorgen und die den Bedürfnissen des Vereins und den behördlichen Auflagen entsprechenden Bücher und Karteien zu führen.

(5) Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 4-mal statt. Die Einladung zu

Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich oder per Email unter Einhaltung einer Einladungsfrist

von mindestens 7 Tagen. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstände anwesend sind.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

(7) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich

gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren

schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste

Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von allen zu unterzeichnen.

(8) Die Wahl des Vorstandes ist geheim.

 

  • § 8 Gesamtvorstand

(1) Der Gesamtvorstand besteht aus:

(1.1) dem geschäftsführenden Vorstand

(1.2) und den weiteren Mitgliedern:

dem/der Schriftführer/in / 6-Vereine

dem/der 1. Jugendorganisator/in

dem/der 2. Jugendorganisator/in

dem/der Jugendmanager/in

dem/der Trainerorganisator/in

dem/der Sponsorbeauftragte/r

Öffentlichkeitsarbeit

Internetauftritt

Vereinsheimmanager

Veranstaltungsmanager Intern

Veranstaltungsmanager FFS/Workshop

(2) Die weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes - 1.2. - werden in der Generalversammlung vom 1. Vorsitzenden vorgeschlagen und per Handzeichen von dieser bestätigt.

(3) Aufgabe des Gesamtvorstandes ist es, den Vorstand in allen Arbeiten und Angelegenheiten des Vereins zu unterstützen und zu beraten.

(4) Die Sitzungen des Gesamtvorstandes werden vom Vorstand regelmäßig einberufen und geleitet. Der 1. Vorsitzende hat eine Sitzung des Gesamtvorstandes einzuberufen, wenn mindestens drei Mitglieder des Gesamtvorstandes die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.

(5) Es ist nicht zwingend, dass alle Posten besetzt sein müssen.

 

  • § 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das

Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % der Vereinsmitglieder

schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder per email durch den

Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger

Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des

Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels bzw.

Sendedatum der email. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

(4) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist

grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser

Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über

die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei

Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium

angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung

einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der

Mitgliederversammlung zu berichten.

Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über

  1. a) Gebührenbefreiungen,
  2. b) Aufgaben des Vereins,
  3. c) An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz,
  4. d) Beteiligung an Gesellschaften,
  5. e) Aufnahme von Darlehen,
  6. f) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,
  7. g) Mitgliedsbeiträge,
  8. h) Satzungsänderungen,
  9. i) Auflösung des Vereins.

(5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig

anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied,

ab dem 12. Lebensjahr hat eine Stimme.

(6) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei

Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

  • § 10 Satzungsänderung

(1) Für Satzungsänderungen ist eine einfache Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder

erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt

werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur

Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch

der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen

Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese

Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

  • § 11 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind

schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

 

  • § 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der

Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach

rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an die gemeinnützige Einrichtung WISH – ein Herzenswunsch für

kranke Kinder e.V., Lerchenstrasse 6, 70806 Kornwestheim, die es ausschließlich und

unmittelbar für gemeinnützige/mildtätige/kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse

über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des

Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Aschaffenburg, 10.04.2014

 

Gründungsmitglieder

Name: Jürgen Risch

Name: Anja Find

Name: Margot Pfeifer

Name: Bernd Philipp

Name: Annika Stenger

Name: Alexander Scheidter

Name: Ivonne Rettinger

Name: Barbara Schlott

Name: Peter Schlott

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